Wachstum, was nun?

Eine Arte-Doku Namens Wachstum, was nun? zeigt auf, wie eine Postwachstumsökonomie auf lokaler Ebene funktionieren kann. In diesem Film werden weltweit einmalige Beispiele gezeigt, wo klassische Wohlstandsbürger zu Aussteigern werden und lokale Selbstersorgungsstrukturen mit button up-Strategien aufbauen, die auch noch wirtschaftlich selbsttragend funktionieren und die jeweilige Gemeinde zu mehr Wirtschaftskraft verhelfen.

Weltweit entstehen immer mehr Urban Gardening-Initiativen, die sich nicht länger auf Staat und Privatwirtschaft verlassen wollen und die Produktion selbst in die Hand nehmen. Diese Initiativen in Form von Bürgergenossenschaften, grünen Startups und Forschungsnetzwerken organisieren auch Energieerzeugung, dezentrale Produktion, Bildung und Mobilität selbstständig und implimentieren cooperative button-up Strukturen in Städten und Gemeinden im ländlichen Raum. Dabei werden sämtliche gesellschaftliche Aktivitäten, die bislang in öffentlich-kommunaler oder privatwirtschaftlicher Hand gewesen sind, dezentral und open source gestaltet.

Diese alternativen Versorgungs- und Produktionsstätten könnten auch neue Perspektiven schaffen für Langzeitarbeitslose und Aussteiger, die keinen Bock haben, länger für DHL, Aldi und Microsoft zu arbeiten.

Trotz den vielfältigen Entwicklungen braucht es weitere Unterstützung dieser button up-Initiativen lokal, national und weltweit. Und da man sich hier auf die Politik allein nicht verlassen sollte, da diese meist nur button-down Strategien nutzt, braucht es dafür eine unabhängige Organisation wie das GNP.

Für die rein lokale Bündelung von button up-Aktivitäten könnten spezielle Next-Netzwerke zuständig sein, wie z.B. NextLeipzig, Nexthamburg, Nextwien usw. Diese Next-Netzwerke könnten die lokalen Initiativen, Vereine, Projektgruppen, Stiftungen, Unternehmen und auch Einzelpersonen bei ihren button up-Aktivitäten unterstützen.

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