Ein STADTCAMP Leipzig in 2016

Post image

Leipzig ist eine Stadt. Doch was heißt denn das? Ich halte es für eine gute Idee, dass wir uns diese Frage häufiger stellen. Vor allem, damit wir wieder mehr wahrnehmen, welche positiven Dinge damit einhergehen.

Ich behaupte, es gibt in einer Stadt sehr viele Dinge, die wir als selbstverständlich einordnen, bzw. ist uns oft gar nicht so sehr klar, was nur dadurch in dieser Qualität für den Menschen nutzbar wird oder geschaffen werden kann, eben weil es eine Stadt ist, also der Menschen darin in einer höheren Dichte ihren Lebensraum haben.

Wenn wir über die Zukunft der Städte reden, reden wir oft über Lösungsansätze für vorherrschende Probleme. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, das Konzept Stadt ist selbst das Problem. Nein, eine Stadt ist mehr als nur eine Anhäufung von Problemen. Ich möchte das betonen, eben weil viele Dinge in einer Stadt von verschiedenen Seiten betrachtet werden müssen oder sollte und sehr häufig zu einer Sache konträre Standpunkt gleichzeitig Berechtigung haben.

Ich bin davon überzeugt, dass es beim Thema Stadtleben und Stadtentwicklung mehr Angebote und Formate braucht, um in den Dialog zu kommen. Vor allem auch mehr Formate, zum Beispiel Formate wie das Barcamp.

2013 durfte ich das erste Barcamp zum Thema Stadtentwicklung in Dresden mit initiieren. Eine Graswurzelaktion mit der wir es in einer relativ spontan angelegten zweiten Auflage 2014 bei überschaubarem Aufwand geschafft haben, einzelne Mitarbeiterinnen vom Stadtplanungsamt als Teilnehmer begrüßen zu können und im Abschlussbericht des städtischen Beteiligungsformates „Dresdner Debatte“ als eigenständiges Format Erwähnung zu finden.

Die Idee für Leipzig lässt sich also recht einfach formulieren: Lasst uns 2016 auch in Leipzig ein STADTCAMP durchführen.

Einen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.